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DIESE WOCHE: 30 NOV.-03 DEZ. 2016

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DIESE WOCHE IN DER DONAU115:
Mittwoch, 30 November >> My Favorite Things / Neoangin
Donnerstag, 01 Dezember >> GRIM
Freitag, 02 Dezember >> Good Bait – Markus Ehrlichs Flexible Eingreiftruppe
Samstag, 03 Dezember >> Earshot

Mittwoch, 30 November
My Favorite Things / Neoangin

LISTEN:
My Favorite Things
https://myfavouritethings.bandcamp.com/
Neoangin
https://www.youtube.com/watch?v=SUmUlZw5scE

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My Favourite Things wurde von der gebürtigen Münchnerin Dorothea Tachler ins Leben gerufen nachdem sie 2006 die bayrische Hauptstadt verlassen und in New York Wurzeln geschlagen hatte. Damals kannte man sie von Bands wie z.B. Alles wie groß (mit Michael Heilrath, Markus Acher, Steffi Böhm, Mathis Mayr, etc), Tiki Tiki Bamboos (mit Mitsuyoshi Miyajima von CocoNami und Manuel daColl von LaBrassBanda und Pollyester), sowie schneck (mit Ralf Nemetschek (Schwermut Forest), Michael Heilrath und Babacools’ Tobias Schmidt). Desweiteren spielte sie in Bands der amerikanischen Ostküste (Swirlies, igloo, mice parade), was sie zu ihrem neuen Zuhause in Brooklyn führte. Dort produzierte sie ihre beiden Alben „rarara“ (veröffentlicht 2009 von Afterhours/Japan) und „Tomorrow’s far away“ (2013)

My Favourite Things vereint viele stilistische Elemente der Musik, es gibt kein „Favorit“, keine Lieblingsfarbe, kein Lieblingsinstrument/-genre. Es geht vielmehr darum, mit Liedern ein Bild zu malen, wie einen perfekten Moment, Fahrradfahren oder eine Freundschaft, einen persönlichen Verlust, Dinge, die nicht aus dem Kopf gehen. Dabei gibt es nebst Eklektizismus ein breites Spektrum an Klangfarben und Dynamik: Die Multi-Instrumentalistin lässt sich gern inspirieren von dem jeweiligen Instrument, auf dem das Stück geschrieben wird, wie Gitarre, Tasten, Ukulele oder Autoharp, etc – oder Geräuschen aus der Umwelt, die New York so hergibt, aber auch aus der Natur. Der Song wird zur Klang-Brücke zwischen ganz tief innen und ganz weit im Außen.

Zusammengebaut von verschiedenem Material wie low-fi Heim-Aufnahmen, über Grillenzirpen bis zu lauten, verzerrten elektrischen Gitarren oder epischen StreicherArrangements, und neu inszenierten Instrumenten wie Pedal Steel und Taishōgoto, etc. Trotzdem eint die Stücke ein eigener Stil, zusammengehalten durch die sanfte Gesangsstimme von Dorothea Tachler.

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Seit über 20 jahren ist Jim Avignon weltweit aktiv als Maler, Illustrator, Konzept- und Aktionskünstler und seit über 10 Jahren auch als Musiker unter dem Alter Ego “Neoangin”. “Packed with Cartoonish characters and clever visual commentaries on Berlins gentrification” so beschrieb die New York Times ihren Lesern unlängst Avignons Kunst und so ähnlich verhält es sich auch mit seiner Musik: seltsame Titel, trotzige Beats , eine schnell ansteckende melancholische Fröhlichkeit und die extragrosse portion DIY Charme sind die Zutaten für den ganz besonderen Sound aus denen Avignon seine unnachahmlichen Songs über Staub, Pappkartons und unbezahlte Praktika zimmert.

‘Hug the Enemy’ heißt die noch aktuelle Platte von Neoangin ( die nächste ist bereits in Arbeit) und auf ihr unterlegt Avignon gekonnt seine kauzigen Kommentare zum Zeit und Weltgeschehen mit einem Sound, der einen sofort mit auf die Reise nimmt.

Den besten Eindruck bekommt man allerdings, wenn man ihn auf der Bühne erlebt: Avignons Shows sind opulente Happenings – Sound, Bühnenbilder, Masken und absurde Einfälle – in zwei Minuten von Party zu Krise zu Euphorie zu Wahnsinn zu Trauer zu Ciao -exzellente Unterhaltung jenseits aller bekannten Genres.

Donnerstag, 01 Dezember
GRIM

GRIM – “Loft Experiment” // Album-Release (nasswetter music group)

LISTEN:
https://youtu.be/jaZNFPE5bTk

Eren Solak – piano
Felix-Otto Jacobi – double bass
Jan Bartholdt – drums

special guest:
Tanasgol Sabbagh – poetry / spoken word

GRIM kochen Provinz und Metropole, Ostblock, Türkei, Iran und amerikanisches Großstadtghetto auf und schütten das Destillat in die Welt hinaus. Schillernde Melodien entstehen da, reflektieren mal Hiphop mal Neoklassik und immer großes Kino. Handgemacht. Denn die Musiker sind ein Beispiel der neuen Riege Künstler, die ihren Ausdruck nicht auf ein Instrument beschränken.
Die GRIMs malen, fotografieren, schneiden Filme, komponieren und produzieren an ihrem Gesamtkunstwerk. Das ist lebendig,
das ist unmittelbar – GRIM.

„Das Schöne und das Besondere an den GRIMs ist, dass es ihnen nicht um Soli geht, in denen jeder individuell sein Können an der Rampe präsentiert, sondern um das gemeinsame musikalische erzählen einer Geschichte!“
(Thüringische Landeszeitung 2016)

MEHR INFO:
http://www.triogrim.com/

Freitag, 02 Dezember
Good Bait – Markus Ehrlichs Flexible Eingreiftruppe

Uh, das wird Spaß machen!
Erlebt die Flexible Eingreiftruppe in Bestform: gerade für ein paar Tage im Studio, jetzt schon im Donau115, Spielfreude im Viererpack!

Mit ihrem neuesten Jazz-Quartett-Programm „Good Bait“ präsentiert Markus Ehrlichs Flexible Eingreiftruppe “hard-swinging standards from the Golden Age of American Popular Song“ in bester Straight-Ahead-Manier.
Seit April 2016 gastiert das spielfreudige Quartett um Markus Ehrlich (Saxophon) regelmäßig im Donau115 („one of the best jazz clubs in Europe“ – Adam McCulloch, The Guardian UK) in Berlin-Neukölln.
Mit Johannes von Ballestrem am Klavier, dem aus New York zurückgekehrten Kontrabassisten Tom Berkmann und Philipp Schaeper am Schlagzeug hat Markus Ehrlich ein Quartett aus alten Freunden um sich geschart, und sie meinen: “Das ist die Musik, mit der wir unsere Liebe zum Jazz entdeckt haben, und das wollen wir gerne teilen!”

Markus Ehrlich – sax
www.markusehrlich.com ]
Johannes von Ballestrem – pno
www.johannesballestrem.de ]
Tom Berkmann – bass
www.tomberkmann.com ]
Philipp Schaeper – drums
www.themajorminors.de ]

www.flexible-eingreiftruppe.com

Von der Unmöglichkeit, Markus Ehrlichs Flexible Eingreiftruppe zu beschreiben

Sie sind der Inbegriff der variablen Besetzung. Markus Ehrlichs Flexible Eingreiftruppe hat sich dem Reiz des Unvorhersehbaren verschrieben – bei der Stückauswahl, beim Erarbeiten neuer Programme und bei der Zusammensetzung der Formation.
Spiritus rector und Kopf der Combo, Markus Ehrlich, hat seine musikalischen Freunde um sich versammelt und behält beim Arrangieren, Orchestrieren und Intonieren die Feder in der Hand.
Sein Kollektiv besteht aus 20 Musikern, die seit bis zu 8 Jahren miteinander auf der Bühne stehen. Ihre Besonderheit ist das gemeinsame Credo – leichthändig, kühn, unberechenbar. Man hört ihnen den ungeheuren Spaß am Spiel, am Ausloten neuer Sounds und Formate und am miteinander heraufbeschworenen “Player’s High” an, den dieses Selbstverständnis birgt. Sich immer wieder neu zu entdecken, ist ihre gemeinsame Mission.
Im Lauf der Jahre hat das Kollektiv dadurch eine unvergleichliche Dynamik entwickelt, die es im Blindflug miteinander musizieren lässt. Das Ergebnis ist ein famos energiegeladener Sound, der ins Ohr und in die Beine geht und zugleich eindrucksvoll beweist, dass diese Combo rundheraus liebt, was sie tut.

Samstag, 03 Dezember
Earshot

Arabella Sprot – Tenor Saxophon
Mathias Ruppnig – Schlagzeug
Tom Berkmann – Kontrabass
Robert York – E.Gitarre

LISTEN:
https://www.youtube.com/watch?v=hzs2cB6lcrA
https://www.youtube.com/watch?v=4_Gi_WtkGJc

Earshot: The band, the music.

Earshot is run and led by Arabella Sprot and Robert York, who play tenor saxophone and jazz guitar respectively. They both also compose and arrange all of the music for the group. The band also features Austrian drummer Mathias Ruppnig and German bassist Tom Berkmann. Earshot was formed in Berlin and the band members already boast numerous awards as individual musicians.

In 2014, London Jazz described British saxophonist Arabella Sprot as ‘the emergence of a talent to watch.’ Arabella made her debut playing at Montreux Jazz Festival, back in 2007. In 2012 Arabella was awarded both an Entry Scholarship to Birmingham Conservatoire as well as a Postgraduate Performance Award from Help Musicians UK (formerly the Musicians Benevolent Fund) to study for a Masters in Jazz Performance. She finished this with a Distinction and went on to complete her first album, ‘Kafka’s Dance’ in early 2014 with the quintet that she formed during this course, ASQ. She now focusses her attention on Earshot, writing and arranging compositions of a motivic and contemporary nature.

Robert York is British jazz guitarist and composer living in Berlin. After completing his Bachelor Degree at Leeds Conservatoire, under tutors such as Jez Franks, Jiannis Pavlidis and Mike Walker he has moved on to play with some of the best jazz musicians in the UK including Steve Waterman and Dave Newton, playing at festivals and clubs all over the country. Robert now writes and performs in various projects around Berlin, and has a hugely distinctive and melodic style of composition that is fast causing him to be in high demand in the city.

Austrian drummer Mathias Ruppnig completed both a Bachelor and Master’s Degree at the University for Music and performing Arts, Graz, Austria. His first album as a leader, ‘square,’ appeared on the highly renowned Vienna-based record label, Session Work Records. He swiftly brought out a second album, also on this label: ‘The Spinning.’ In 2014 he won the DOWNBEAT award for College Graduate Outstanding Performance in the Latin Group category with the KUG Composers’ Ensemble feat. Marco Antonio de Costa.

After finishing school, Tom Berkmann moved from his home in rural Bavaria to Berlin to study at the Jazz Institute with Greg Cohen, Kurt Rosenwinkel and John Hollenbeck. He was subsequently awarded a scholarship from the German Academic Exchange Service (DAAD) and moved to New York to do a Master’s Degree at the Manhattan School of Music. As well as extensive touring in Europe and the US, Tom was a semi-finalist in the International Double Bass Convention Jazz Competition ‘Bass 2010’ in Berlin. In 2013 he received the German Academy Award for Best Filmscore for the movie “Oh Boy”.