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DIESE WOCHE: 07. – 10. FEBRUAR, 2018

donau115-woche
Mittwoch, 07. Februar >> MINUA  <—- HEUTE ABEND!
Donnerstag, 08. Februar >> Mifrás
Freitag, 09. Februar >> Perspektive
Samstag, 10. Februar >> Bernhard Meyer Quintett 

HEUTE ABEND!
Mittwoch, 07. Februar

MINUA

Fabian Willmann – bass clarinet
Luca Aaron – electric guitar
Kristinn Kristinsson – electric guitar

http://minua.net/
https://www.youtube.com/watch?v=HK0B7qmx8ws
minua.bandcamp.com
https://open.spotify.com/artist/3U2PO0T32kOCDiRkVii4sA

(English version below)
MINUAs Musik präsentiert sich offen und stets im Wandel, immer auf der Suche nach einer Manifestation dieser subtilen Schönheit, die sich einem unscheinbaren Detail verstecken kann.
Inspiriert von Renaissance und Impressionismus, nordischer Folklore und Kammer‐ musik, Jazz und Avantgarde, verschmelzen die drei Musiker zu einer Einheit, ordnen jegliches Ego dem Gesamtklang unter.
Die Grenzen zwischen Improvisation und Komposition verlieren an Bedeutung, unteilbare Aufmerksamkeit gilt dem Fluss der Musik, die Interaktion mit Raum und Zuhörer erzeugt Tongedichte; Momente, die vergänglich und nicht reproduzierbar bleiben und vielleicht gerade deshalb bleibenden Eindruck hinterlassen.

MINUAs music presents itself in constant alteration, always searching for a manifes‐ tation of this subtle beauty that could hide itself in a seemingly unimportant detail. Inspired by renaissance and impressionism, nordic folklore and chamber music, jazz and avant-garde, the musicians act as one unit, dedicating themselves to the collective sound. The borders between improvisation and composition lose their relevance while the only focus lies on the flow of the music. In interaction with the room and the audience their music creates sound-poems, moments in time that are fugacious and impossible to reproduce, therefore leaving a permanent impression.

“The instrumentation of Minua is unique and their sound evokes a mood that one can easily get lost in. Their use of balance, space, and almost constant melodic improvising is intriguing as well very beautiful. What I admire most about Minua is their patience to allow their songs and compositions to unfold in very flowing rubato feel but at the same time holding the listener captive with an almost imperceptible intensity.”

– Jim Black

Donnerstag, 08. Februar
Mifrás

Markus Ehrlich – Saxophon
Nils Marquardt – Posaune
Paul Kleber – Bass
Tom Dayan – Schlagzeug und Kompositionen

www.tomdayan.com
mifras.bandcamp.com

Seit über 4 Jahren spielt Mifrás regelmäßig im Donau und freut sich auf neue und bekannte Gesichter und Ohren.
Lange Strukturen und kurze Stücke, zwischen grooves und Ostinati und immer mit vollem Herzen und viel Freiheit.
Diesmal freut sich die Band außerordentlich, ihr 2. Album “Stella Maris” zu präsentieren.

Freitag, 09. Februar
Perspektive

Perspektiven:

Mirna Bogdanovic – Gesang
www.mirnabogdanovic.com
Fritz Moshammer – Trompete
www.fritzmoshammer.com
Arne Braun – Gitarre
https://www.facebook.com/arne.braun.9
Paul Kleber – Bass
https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Kleber
Fabian Rösch – Drums
https://soundcloud.com/fabianroeschmusic

“Auf die Berge will ich steigen, Wo die dunklen Tannen ragen…” heisst es bei Heinrich Heine in der Harzreise, wo er all dem Muffigen entfliehend auf die Berge stieg. Wegen der Aussicht und der „Perspektive.“ Den höchsten Berg des Harzes, den Brocken erklimmend resümierte er dann: „Aussicht keine, Heinrich Heine.“

Der in Berlin lebende Trompeter Fritz Moshammer nennt sein neues Projekt “Perspektive”.
Perspektiven, befreit von Wertung und mit der nötigen Portion Abstand, die den Blick auf die Dinge entscheidend beeinflussen ohne dabei am Wesen des Entstehenden etwas zu verändern:
Gute, geschmackvolle, akustische Musik.
Und so präsentieren die fünf Musiker ihre Perspektiven auf die Welt in Eigenkompositionen, die auf diese Besetzung mit Gesang, Trompete/Flügelhorn, Gitarre, Bass und Schlagzeug zugeschnitten sind. Persönliche Songs die sich wenig ähneln und immer wieder neue Perspektive offenlegen.

In der Band einige Verdächtige der Berliner Jazzszene. “Verdächtige” des guten Geschmacks, der Virtuosität, der Intensität und des kompositorischen Potentials.

Samstag, 10. Februar
19:00 – 20:45
Koreanische Spezialität
Die neue Köchin in unserer Küche ist eine Grafikerin mit großer Leidenschaft für das Kochen und die Musik. Selbst träumt sie davon einmal als Schlagzeugerin aufzutreten. Am Samstag tritt sie jedoch noch einmal mit ihrer Kochkunst auf:

Es gibt Bibimbap in zwei Varianten (vegetarisch mit Tofu und als Alternative mit Rindfleisch). Es wird mit Reis, verschiedenen Gemüsesorten und einem gebratenen Ei oben drauf zubereitet. Bibimbap bedeutet soviel wie “Reis umrühren”. Vor dem Essen wird das Gericht noch mit einem Löffel umgerührt.

Wir freuen uns sehr auf dieses kulinarische Kunstwerk und darauf mit euch gemeinsam den Reis umzurühren!

20:30
Bernhard Meyer Quintett

Bernhard Meyer Quintett
M U R M U R A T I O N
10.02.18 | Donau 115, Berlin Neukölln

NEW ALBUM OUT ON 2/2/2018
ALBUMTRAILER:
https://www.youtube.com/watch?v=SNkySu-XtS8

“PLAIN AIR” Teaser:
https://www.youtube.com/watch?v=Rji4V5Xystc

TAGESSPIEGEL PORTRAIT VOM 30.01.18:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/das-bernhard-meyer-quintett-im-portraet-stars-wir-sind-stare/20904228.html

Claudio Puntin – Klarinette, Bassklarinette, Electronics
Julius Heise – Vibraphon, Glockenspiel, Melodika, Percussion
Peter Meyer – Guitar, Electronics
Andi Haberl – Drums, Percussion
Bernhard Meyer – Bass, Komposition

www.bernhardmeyer.net

„Murmuration“ – benannt nach den spektakulären Formationsflügen von Staren – ist zeitgenössischer Jazz, kammermusikalisches Ensemble und Indieband zugleich. Lyrisch und klangschön, dabei unglaublich kraftvoll und stets in Bewegung, entfalten die Kompositionen ein wunderbares Detailreichtum mit vielen überraschenden, filigranen Wendungen. Harmonisch, melodisch und rhythmisch findet man auf diesem Album eine bunte und völlig eigene Sprache. Die Musik schillert dabei in den verschiedensten Farben und Texturen zeitgenössischer Musik. Einflüsse von Künstlern wie Mingus über Sufjan Stevens bis hin zu Hermeto Pascoal oder Steve Reich mögen anklingen, einen vergleichbaren Klangkörper wie dieses neue Quintett müsste man aber lange suchen. Angepasstheit an neueste Jazz Dogmen sucht man hier vergebens, den Respekt für die Maxime ´Jazz gleich Innovation` spürt man umso mehr.
Zu der ohnehin schon sehr originellen Instrumentierung, kommen noch Glockenspiel, Percussion, Tamtam, Melodica und subtile Live-Electronics zum Einsatz und verleihen der Musik weitere überraschende Facetten und Klangtiefe.
Neben dem von der Presse und Musikliebhabern gefeierten “Melt Trio” arbeitete Bernhard Meyer in den letzten Jahren mit Musikern wie Nasheet Waits, John Hollenbeck, Kurt Rosenwinkel, Jan Bang oder Jim Black – allesamt auch wichtige Inspirationsquellen für diese Musik.”

“Bass player and composer Bernhard Meyer is living in Berlin since 2003 and became a major part of its young, exciting jazz scene over the last years. His unique playing and his remarkable sound on the semiacoustic E-Bass makes him a special voice within the Jazzworld. His band „Melt Trio“ was acclaimed by the press for the recordings „Melt“, „Hymnolia“ & „Stroy“ and nominated for the EchoJazz three times.
Bernhard Meyer completed a master program for composition with Drummer/Composer John Hollenbeck at the Jazz Institut Berlin and found as a result a way to deepen his individual compositional skills.
He played in projects like John Hollenbeck`s “DrumsBassBassBassDrums”, Kurt Rosenwinkel`s “E.Coli`, Eric Schäfer`s “The Shredzs`, Claudio Puntin`s “Sepiasonic” and is a long time band member of singer Lea W Frey.
2016 he recorded as a duo with John Hollenbeck and for Wanja Slavin`s „Lotus Eaters” alongside with Nasheet Waits.
For this year two new projects will present their debut albums :
The joint quartet by the Meyer brothers with Jim Black & Wanja Slavin: “Other Animal”
And „Murmuration”, the first band as sole leader, a quintet feat.
Claudio Puntin (Clarinette), Julius Heise (Vibraphon, Perc), Peter Meyer (Git) & Andi Haberl (Drums). Both albums will be released on Traumton Records on 2.2.2018.”