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DIESE WOCHE: 17. – 20. OKTOBER

fbwocheok17

SA.20.OKT

FAR EAST TRIO

 

 

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Mittwoch, 17. Oktober
Tanrıkulu / Henkelhausen / Meyer / Henkel

Cansu Tanrıkulu – voc/electronics
Felix Henkelhausen – double bass
Bernhard Meyer – bass
Brad Henkel – trumpet

A night of improvised music featuring some of Berlin’s finest in a fresh combination brought together by Tanrıkulu.
www.aysecansutanrikulu.com

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Donnerstag, 18. Oktober
Ammoniaphone

Johannes Fink – Cello
Greg Cohen – Bass
Gerhard Gschlössl – Posaune
Moritz Baumgärtner – Drums

https://www.youtube.com/watch?v=H6P1IRjUJUo

Dadurch dass die Protagonisten mit so erstaunlich unterschiedlichen Musikgrössen wie Lee Konitz oder Seeed, Alexander von Schlippenbach oder Max Herre, Ornette Coleman und Tom Waits, Joachim Kühn, Bonaparte, Albert Mangelsdorff usw. zusammenspielten, scheinen Sie mit ihrer Formation eine Auflösung der dogmatischen Grenzen zu bewirken.
Sie ergötzen sich grooveunterlegt an der Schönheit des Klanges, athmosphärisch transzendental gestalten sie die Gegenwart. Zur genaueren Beschreibung schafft hier nur die Vielfältigkeit des musikalischen Ergebnisses, welches mit der reinigenden Renaturierung der verschiedenen Stilistiken einhergeht, Abhilfe.

War ,Ammoniaphone’ im einsetzenden Industriezeitalter noch als physisch heilendes Objekt kreiert, findet es sich nun als universelles Medium, geschaffen von vier Individualisten auf der Suche nach dem allumfassenden musikalischen Faktor wieder.

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Freitag, 19. Oktober
jazz bewegt: Jazz & Digitalisierung
18:30

Jazz Extended?

JAZZ & DIGITALISIERUNG

Jazz Extended?

Digitale Plattformen und Technologien verändern maßgeblich wie wir heute Musik produzieren, verbreiten und rezipieren.

Was bedeuten diese Veränderungen für die Jazzmusik und die MusikerInnen? Welchen Einfluss haben sie auf die Wertschätzung der Musik – auf Tonträgern oder im Stream? Ist die Produktion wirklich eine ganz andere? Öffnen sich neue musikwirtschaftliche Nischen? Neue ästhetische Räume? Und was schließlich macht diese Entwicklung mit dem Konzertmoment, dem gemeinsamen, physischen Erleben von Musik?

Wir laden euch ein, diese Fragen gemeinsam mit uns zu diskutieren!

Unsere Gesprächsgäste an diesem Abend:
Dr. Frédéric Döhl (Musik- und Rechtswissenschaft)
Bernhard Ludescher (Piano)
Mathias Ruppnig (Schlagzeug)
Carsten Wernicke (Musikwissenschaft, Kulturmanagement, Soziologie)
Moderation Lisa Andersohn (Donau115)

Im Anschluss an die Diskussion werden die Musiker Bernhard Ludescher und Mathias Ruppnig mit ihrer Band Loktor Extended eine andere Ebene der Reflexion öffnen: “ganz im Sinne der elektro-akustischen Befreiung des Jazz vom Purismus der Ewiggestrigen”.

https://www.facebook.com/events/428749300982797/

Mehr Informationen zu unseren Gästen:

Frédéric Döhl
Geboren 1978 in Clausthal-Zellerfeld, Studium der Musikwissenschaft, Vergleichenden Musikwissenschaft und Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Promotion (2008) und Habilitation (2015) in der Musikwissenschaft.
2007-2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin (SFB 626)
Seit 2015 an der Technischen Universität Dortmund (Musikjournalismus) und seit 2018 als Strategiereferent für Digital Humanities bei der Deutschen Nationalbibliothek.
Tätigkeits-, Forschungs- und Lehrschwerpunkte in den Bereichen Adaption Studies, Genretheorie und -geschichte, Digital Humanities, Musikjournalismus/-vermittlung und Musikurheber- und Medienrecht.

Bernhard Ludescher
Bernhard Ludescher studierte Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Schon früh setzte er einen Schwerpunkt auf Produktion und elektronische Klangerzeugung, den er durch Unterricht bei Uli Rennert vertiefen konnte. Zu seinen laufenden Projekten zählen insbesondere die 2013 gegründete Fusion- Band Loktor, die 2014 mit dem Joe Zawinul Preis ausgezeichnet wurde und deren Debüt-CD im Jänner 2015 unter dem Namen Loktor of Heaven beim Label Session Work Records erschien. Seit 2009 ist er auch das jüngste Mitglied bei Piano ART Venture.

Mathias Ruppnig
Mathias Ruppnig studierte Jazz-Schlagzeug und Instrumental- und Gesangspädagogik an der Kunstuniversität Graz. 2012 veröffentlichte er erfolgreich sein Debütalbum als Komponist: „square“. 2014 schloss er sein Masterstudium mit Auszeichnung ab. Neben vielseitigen Bandprojekten organisiert er seit 2016 eine monatliche Konzertreihe im Donau115.

Carsten Wernicke
Carsten Wernicke hat Musikwissenschaft, Kulturmanagement und Soziologie an der HfM Weimar und Uni Jena studiert und arbeitet zurzeit im BMBF-geförderten Forschungsteilprojekt „Musikalische Interface-Designs. Augmentierte Kreativität und Konnektivität“ (MIDAKuK-TP2) an der Leuphana Universität Lüneburg. Für das Projekt wurden Berliner Musiker*innen und Instrumentalpadagog*innen mit digital-materiellen „MusikmachDingen“ (Johannes Ismaiel-Wendt) wie dem ROLI Songmaker Kit, Linnstrument oder auch dem aFrame auf Leihbasis ausgestattet.
Damit soll in Erfahrung gebracht werden, welche körperlichen, sinnlichen, ästhetischen, sozialen und kulturellen Effekte diese Geräte im Zusammenspiel mit den dazu gelieferten Softwares auf gegenwärtige Berufspraxen und kreative Prozesse haben.

20:30
Loktor Extended

Bernhard Ludescher, keys
Mathias Ruppnig, drums
Richard Müller, bass
Sven Ziebarth, Sax

http://www.bernhardludescher.com/index.php/mus#Loktor

“Loktor – Fusion revisited.�Was Bernhard Ludescher und seine Partner antreibt, ist die Freude am Groove, die Lust an der Improvisation. Ganz im Sinne der elektro- akustischen Befreiung des Jazz vom Purismus der Ewiggestrigen werden hier vertrackte Rhythmen spielerisch und leicht präsentiert, wird herrlich unkonventionell interagiert – und eines verliert Loktor nie aus den Augen und Ohren: den natürlichen Fluss der Musik, und damit den Zuhörer mit auf die gemeinsame Reise zu nehmen.”

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Samstag, 20. Oktober
Far East Trio

FDeclan Forde (piano)
Sidney Werner (bass)
Aidan Lowe (drums)

https://www.youtube.com/watch?v=an4yQZ04XDs

The Far East Trio are Declan Forde, Sidney Werner and Aidan Lowe: three close friends from across the globe uniting to perform their favourite long-forgotten gems from the Great American Songbook. The Trio reinterpret some of the best kept secrets of composers including Duke Ellington, Fats Waller and Thelonious Monk with joy and good humour, performing swinging repertoire from the 1920’s-50’s with youthful energy and a sense of fun.