Donaustrasse 115, Berlin 12043 info@donau115.de ... Öffnungszeiten: 19:30-0?:00

DIESE WOCHE: 27. NOVEMBER – 01. DEZEMBER 2018

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Dienstag, 27. Nov
Stille Kammer 1: Harmony

Stille Kammer presents Harmony: something at the same time as something else; sustained dissonance, unexpected resolution, contrast on contrast; represented by three innovative Berlin artists at Donau115.

*Nansea*

Nansea’s baroque pop arrangements and softly soaring vocals combine to create a captivating, dreamlike clarity.

https://soundcloud.com/nanseaberlin

*Forrest Moody*
pianist Forrest Moody brings a diverse repertoire – from original compositions to Bach fugue, from lavish Romanticism to free improvisation.

https://soundcloud.com/forrestmoody/

*Daniel Stetich*

Daniel Stetich creates accordion arrangements of eccentric beauty: at once evocative and humorous, dynamic and mesmeric.

https://soundcloud.com/daniel-stetich

Mittwoch, 28. Nov
Arne & Mirna

Arne Braun – guitar
Mirna Bogdanovic – voice

www.mirnabogdanovic.com

The Slovenian-Finnish duo met a few years ago while studying at the Jazz Institute Berlin and have been playing together in various projects ever since. This time, they will play their originals and favorite songs only in a duo setting with possible surprise guests.

Donnerstag, 29. Nov
Markus Ehrlichs Flexible Eingreiftruppe

Good Bait – Markus Ehrlichs Flexible Eingreiftruppe

Markus Ehrlich – sax
Johannes von Ballestrem – pno
Tom Berkmann – bass
Philipp Schaeper – drums

Uh, das wird Spaß machen!
Mit ihrem neuesten Jazz-Quartett-Programm „Good Bait“ präsentiert Markus Ehrlichs Flexible Eingreiftruppe “hard-swinging standards from the Golden Age of American Popular Song“ in bester Straight-Ahead-Manier.
Seit April 2016 gastierte das spielfreudige Quartett um Markus Ehrlich (Saxophon) regelmäßig im Jazz-Club Donau115 („one of the best jazz clubs in Europe“ – Adam McCulloch, The Guardian UK) in Berlin-Neukölln.
Mit Johannes von Ballestrem am Klavier, dem aus New York zurückgekehrten Kontrabassisten Tom Berkmann und Philipp Schaeper am Schlagzeug hat Markus Ehrlich ein Quartett aus alten Freunden um sich geschart, und sie meinen: “Das ist die Musik, mit der wir unsere Liebe zum Jazz entdeckt haben, und das wollen wir gerne teilen!”

= = = =

Von der Unmöglichkeit, Markus Ehrlichs Flexible Eingreiftruppe zu beschreiben

Sie sind der Inbegriff der variablen Besetzung. Markus Ehrlichs Flexible Eingreiftruppe hat sich dem Reiz des Unvorhersehbaren verschrieben – bei der Stückauswahl, beim Erarbeiten neuer Programme und bei der Zusammensetzung der Formation.
Spiritus rector und Kopf der Combo, Markus Ehrlich, hat seine musikalischen Freunde um sich versammelt und behält beim Arrangieren, Orchestrieren und Intonieren die Feder in der Hand. Sein Kollektiv besteht aus 20 Musikern, die seit bis zu 8 Jahren miteinander auf der Bühne stehen. Ihre Besonderheit ist das gemeinsame Credo – leichthändig, kühn, unberechenbar. Man hört ihnen den ungeheuren Spaß am Spiel, am Ausloten neuer Sounds und Formate und am miteinander heraufbeschworenen “Player’s High” an, den dieses Selbstverständnis birgt. Sich immer wieder neu zu entdecken, ist ihre gemeinsame Mission. Im Lauf der Jahre hat das Kollektiv dadurch eine unvergleichliche Dynamik entwickelt, die es im Blindflug miteinander musizieren lässt. Das Ergebnis ist ein famos energiegeladener Sound, der ins Ohr und in die Beine geht und zugleich eindrucksvoll beweist, dass diese Combo rundheraus liebt, was sie tut.

Freitag, 30. Nov
Donau Conversations w/ Tixier/ Berkmann/ Ruppnig

Tony Tixier – piano
Tom Berkmann – bass
Mathias Ruppnig – drums

We are going to play some music of our upcoming record ‘SCOPES’ this Friday!

https://www.youtube.com/watch?v=63K7d2AePZc&feature=youtu.be&fbclid=IwAR3Y1-Wpb05FKvoBdnPbE41C5Q2kVb88w9WwfQYJwRl0nct1QGc4wYDT82Q

Samstag, 01. Dez
Antje Rößeler Duo mit Otto Hirte

Spontan für euch in der Donau auf der Bühne:

Antje Rößeler Duo mit Otto Hirte

Aus einer klassischen Berliner Musiker-Familer stammend, scheinen in Antje Rößeler‘s Kompositionen unverkennbar klassische Klänge hervor, angereichert durch den Skandinavischen Einfluss ihres „Nordic Master of Jazz“ – Studiums.
Als Entdeckerin der Jazzwelt und aller ihrer Bereiche, die sie erforscht, scheut sie das Chaos nicht und genießt sie die Möglichkeit, mit verschiedenen Musikern eigene Stücke, Jazz-Standards und freie Improvisationen zu verbinden.
Seit vielen Jahren konzertiert sie auch immer wieder mit Otto Hirte
(sax).

Antje Rößeler comes from a classical-musician family in Berlin, and in here compositions, mostly for jazz-trio with bass and drums, you will clearly here that influence shining through. But since her early youth she is exploring the jazz world, without fearing the chaos. She enjoys the possibility to connect own pieces with jazz-standards and free improvisation.
Antje studied jazz-piano at the HfM Dresden and in the „Nordic Master of Jazz“ in Helsinki, Stockholm and Århus.

DIESE WOCHE: 20. – 24. NOVEMBER 2018

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Dienstag, 20. Nov
Schmieds Puls (Solo)

Mira Lu Kovacs: Gitarren, Vocals

www.schmiedspuls.com
https://www.youtube.com/watch?v=8CUNfBDH-RI
https://www.youtube.com/watch?v=2rkY0RmwiUA

Wer vermeint, er/sie hätte den in seiner/ihrer Lebenserfahrung für
SongwriterInnen mit akustischen Gitarren vorgesehenen Platz eh schon gefüllt, macht einen furchtbaren Fehler: Erst noch Mira Lu Kovacs alias Schmieds Puls gehört haben, dann möglicherweise sterben. Was diese Frau aus ihren beiden Instrumenten, sowohl ihrer virtuos wandelbaren Stimme als auch ihrer mit klassischer Fingertechnik gezupften akustischen Gitarre herauszuholen versteht, ist auf die ruhigste vorstellbare Weise spektakulär.
(Robert Rotifer, Radio FM4)

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Mittwoch, 21. Nov
Tom Dayan’s Oriental Trio


Wassim Mukdad – Oud
http://www.werkstatt-der-kulturen.de/de/wassim_mukdad/
Valentina Bellanova – Ney
https://www.valentinabellanova.com/
Tom Dayan – Percussion
www.tomdayan.com

In the space between states and borders, ideologies and political entities, there are individual people, with feelings of love and respect and common values.

The trio plays music inspired by the Arabic and Jewish cultures, both sacred and secular, concentrating on the similarities between these neighboring cultures and their shared values.
It conveys a message of peace and tolerance and invites the people to listen and learn from one another. In the end, we find out that we are more similar than we are different.

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Donnerstag, 22. Nov
Stemeseder/Banner/Alunni Album Release Concert


ALBUM RELEASE CONCERT

CONCERT STARTS AT 21:30

Elias and James will be performing in and heading on over from Ayse Cansu Tanrıkulu – JIB – Prize Concert which starts on time at 19:00 – why not come to both and celebrate this momentous occasion!? Donau115 is open for your drinking and hanging-out needs from the usual time.

Elias Stemeseder – Piano
James Banner – Double Bass
Ugo Alunni – Drums

Playing new original music by James.
All concert-goers receive a discount on the album download.
Album released online 22.11.2018.

***The concert will start a little later and it will be ONE SET ONLY. There has been a cancelation in our program and this amazing trio is spontaneously filling in.
Looking forward to see you all at Donau for a cozy thursday-trio-night!***

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Freitag, 23. Nov
Mellum


Markus Deuber – p
Giuseppe Bottiglieri – b
Joe Smith – dr
Otto Hirte – as

https://mellum.bandcamp.com
https://markusdeuber.de
https://www.facebook.com/mellumband/
https://www.youtube.com/watch?v=5w_3HR6L98k
https://www.youtube.com/watch?v=tHgh_yI8Lx8

Die Band mellum bewegt sich in ihrem eigenen Kosmos zwischen eingängigen Melodien, minimalistischen Grooves und abstrakten Improvisationen. Die Frage „Was ist auskomponiert, was ist frei?“ wird immer unbedeutender, je mehr sich die vier Ausnahmemusiker in ihre instrumentalen Konversationen vertiefen. Das Resultat ist ein spannender musikalischer Dialog, in den man als Zuhörer völlig eintauchen kann.Wenn es dabei mal etwas melancholisch wird, dann stets mit einem Augenzwinkern.

The band mellum creates his own musical space between the obvious and the abstract. Its up to the listener, where the composition starts and where the improvisation ends. Every song evolves in every concert and transforms into something new, added to the vocabulary of this unique group of four musicians and brings joy to every listener who is willing to dive into it. The melancholic side of things is an important issue to this music but always with a twinkle in the eye.

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Samstag, 24. Nov
SUN


Andi Haberl – Schlagzeug, Glockenspiel, Komposition
Jörg Hochapfel – Klavier
Johannes Schleiermacher – Flöte, Saxofon, Casio, Komposition
Kalle Zeier – Banjo, Gitarre, Harmonium
Karl Ivar Refseth – Vibrafon
Oliver Potratz – Kontrabass

Spätestens 2007, als Andi Haberl fester Schlagzeuger bei den Indie-Rock-Vordenkern The Notwist wurde, fiel sein charakteristisches Spiel einem großen Kreis von Fans und Kritikern auf. Im Jahr davor war der Wahl-Berliner Haberl ebenfalls zur Stelle, als Daniel Glatzel das großartige Andromeda Mega Express Orchestra gründete. Man könnte also ohne Übertreibung feststellen, dass Andi Haberl Mitglied in zwei der spektakulärsten Bands ist, die die progressive Rock- und Jazz-Szene derzeit zu
bieten hat. Als agiles rhythmisches Rückgrat dieser beiden und noch vieler anderer Formationen pendelt er zwischen sensibel-klangvollen und explosiv-wirbelnden Passagen; bisweilen scheint er sich selbst in Trance zu spielen, so wie manche Zuhörer von seinen rollenden Patterns und psychedelischen Crescendi geradezu hypnotisiert werden.
Während Andi Haberl als Bandmitglied besonders für seine rhythmische Finesse und Dynamik hoch geschätzt wird, schlägt er im eigenen, bislang noch unveröffentlichten Projekt als Komponist auch andere Töne an. „Grundsätzlich genieße ich das sehr, wenn ich eine Musik spielen kann, die auf eine Art sparsam ist, aber andererseits auch frei“, sagt Haberl, „in Bands, die relativ dicht arrangieren, spiele ich automatisch expressiver. Eine starke Inspirationsquelle für meine eigene Sachen ist Paul Motian, der recht klare Melodien geschrieben und diese mit freien Rhythmen unterlegt hat. Aber ich mag auch die verschwurbelten Beats von Flying Lotus.“
Haberls transparent arrangierte Stücke können auf klaren oder vertrackten Grooves basieren, atmosphärische oder komplexe Ideen umsetzen. Ihr Ziel ist stets, Stimmungen zu erzeugen, die keine Angst vor tiefgründigen Momenten haben. Intellektuelles Auftrumpfen und selbstbezogene Virtuosität liegen dem klugen Kopf hingegen gar nicht.
Der Plan für ein eigenes Projekt reift schon eine ganze Weile. Natürlich hatte Andi Haberl bereits während des Studiums Stücke geschrieben, die seinerzeit eher konzeptionell angelegt waren.
Darunter das ausgefuchste, Parabel-artige „1“, das auch zum aktuellen Repertoire der Band gehört.
Jüngere Kompositionen entstehen dagegen eher intuitiv. „Häufig saß ich am Klavier und fand Akkorde, die mich berühren“, sagt Haberl, „dazu kam ich auf Melodien, die sich oft an Gesang anlehnen.“ Ein weiteres neues Stück setzt hingegen auf rhythmischen Spannungsbogen und sich stetig zuspitzende
Intensität. 1982 wurde Andi Haberl am Ostufer des Starnberger Sees geboren. Sein Vater spielte in einer Dixieland-Band, so bekam Andi mit acht Jahren Schlagzeugunterricht. Mit 10 trommelte er Rock-Songs von Van Halen und AC/DC und in der Marschkapelle der Gemeinde. Im Jahr darauf stieg er in die Bigband des Geretsrieder Gymnasiums ein.
„Schlagzeug zu spielen war sicher meine Lieblingsbeschäftigung, ansonsten war ich leidenschaftlicher Fußballer.“ 2003 verließ Haberl seine geliebte ländliche Heimat, um am Jazzinstitut Berlin bei John Hollenbeck zu studieren. Seitdem spielte er neben seinen diversen festen Engagements, zu denen auch das Alien Ensemble gehört, unter anderem mit Johannes Enders, Bobby
Hutcherson, Kenny Wheeler, Dave Douglas und Kurt Rosenwinkel.
Die aktuelle Besetzung von Andi Haberls Sextett hat eine lange Geschichte. Alle Bandmitglieder kennen sich durch die gemeinsame Arbeit im Andromeda Mega Express Orchestra.
„Mit allen habe ich das Gefühl, dass wir groovig, atmosphärisch und frei spielen können“, freut sich der Bandleader, „es geht aber nicht nur um ihre handwerklichen Qualitäten oder unser musikalisches Einverständnis, sondern auch darum, dass wir gut befreundet sind.“
Norbert Krampf (FAZ)

DIESE WOCHE: 14. – 17. NOVEMBER 2018

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Mittwoch, 14. Nov
Stereo Heart & Psycho Strings


“STEREO HEART”
Fabiana Striffler & Greg Cohen
On the 6th night of their monthly concert series at Donau115.

This Duo was born in 2010 and the two have maintained a musical collaboration and a close friendship ever since their arrival in Berlin.

On the sixth night of their concert series “STEREO HEART” invite the wonderful violinist Maria Reich (DE) and cellist Julia Bilat (PL).
That night you will hear the wonderful sound of an improvising string quartet playing music from thriller movies.

“There is geometry in the humming of the string, there is music in the spacing of the spheres.” Pythagoras

Fabiana Striffler – violin (DE)
Maria Reich – violin (DE)
Julia Bilat – cello (PL)
Greg Cohen – bass (USA)

more infos:
http://www.fabianastriffler.com/live/
Foto Dovile Sermokas

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Donnerstag, 15. Nov
Practically Married #10: Return of the Frog


James Banner – Bass
Declan Forde – Piano
Fabiana Striffler – Violin

Songs about???
(The Return of the Frog???)

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Freitag, 16. Nov
Musikschule Paul Hindemith Neukölln


***Beginnt schon um 19:30***

Die Musikschule Paul Hindemith Neukölln präsentiert mit ihrem Jazzfachbereich das Konzert Musik-Power!

Unsere regelmässigen Konzerte mit der Jazzabteilung der Musikschule Neukölln im Donau 115 erfreuen sich wachsender Beliebtheit und wir haben ein besonders reichhaltiges Paket geschnürt!

5 (!!) Bands und ein special Guest (!) werden für ein spannendes Programm sorgen.
Die jungen Musiker der Studienvorbereitung Jazz sorgen immer wieder für Überraschungen und bringen inspirierende Arrangements, Ideen und Grooves mit auf die Bühne… auf keinen Fall verpassen!

Die 4 Magneten ist eine Dozentenband der Musikschule Neukölln und liefert zum Abschluss des Konzerts Einblicke in die kompositorische Welt der einzelnen Musiker. Die illustre Besetzung ist dieses Mal: Jörg Schippa (guit) Horst Nonnenmacher (bass) Uli Moritz (drums) Franz Bauer (vib) und als Highlight ihr special Guest Daniel Busch (trbn) Er ist nicht nur als Solist und Leiter der ‘Flintstones Big Band’ gefragt,
sondern leitet ausserdem die Musikschule Paul-Hindemith Neukölln.

Mit vielen Grüßen von allen beteiligten Musikern
die sich auf Ihr Kommen freuen…

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Samstag, 17. Nov
Elias Stemeseder “Serpenti a Sonagli”


Eldar Tsalikov – saxophones
Elias Stemeseder – piano
Igor Spallati – double bass
Ugo Alunni – drums

Serpenti a Sonagli is a collective ensemble featuring four protagonists of Berlin’s creative music community. Drawing inspiration from a wide variety of musical idioms, their music synthesizes these heterogenous influences to create a sound between groundedness and fluctuation. Aware of the reciprocity of tradition and innovation, the quartet navigates polyrhythmic structures, songforms, timbral explorations, folkloric elements, and – of course – the blues, with the elegance and viciousness of a serpente a sonagli. The first reunion of this group after almost three years will feature some new compositions and newly revisited older ones (some of which can be seen/heard here:
https://youtu.be/CbIAqEROwlc

https://soundcloud.com/elias-stemeseder/rhythm-piece-2-erdapfelteig-mit-spinat

www.eliasstemeseder.com

https://youtu.be/AtNZNVCR7Zo

ELIAS STEMESEDER
Berlin and New York based musician working in a wide-ranging variety of musical idioms. Born near Salzburg, Austria in 1990, he studied at Anton Bruckner Conservatory in Linz and at UdK Berlin. Present, past and future musical collaborators include John Zorn, Jim Black, Greg Cohen, Anna Webber, Thomas Morgan, Laurie Anderson, Mat Maneri, Joey Baron, Billy Mintz and Nels Cline. Elias has been featured as a pianist and/or composer at Umbria Jazz, Winter Jazz and Moers festivals, and at concert venues such as The Village Vanguard, Konzerthaus Berlin and Haus der Berliner Festspiele. He has received grants and scholarships from SKE/austro mechana, Bundeskanzleramt Österreich and UdK Berlin.

ELDAR TSALIKOV
Born in 1993, in Rostov on Don, Russia. After finishing studying at the «Kim Nazaretov Children’s Jazz School», Eldar moved in Berlin in 2011, starting his studies at the «Jazz-Institut-Berlin» under the guidance of such artists as Peter Weniger, Greg Cohen and John Hollenbeck.
Eldar visited Europe for the very first time in 2005 taking a part at the «Glasgow International Jazz Festival», and since then has been traveling and performing in such countries as Germany, Switzerland, Czech Republic, Italy, Denmark, Greece and etc.
Along with his own gypsy-swing group «Eldar Tsalikov FO’tet», Eldar has been taking a part in numerous projects, collaborating with such great artists as Greg Cohen, Joey Baron, Evan Christopher, Wycliffe Gordon, Irvin Mayfield, Anna Webber, Dave Liebman, Jerry Bergonzi,Tommy Smith, Dennis Rowland.

IGOR SPALLATI
After completing his classical double bass studies in Italy with Silvio Bruni and Francesco Petracchi, he moved to Berlin to study the “ Jazz Institut “ with Greg Cohen, John Hollenbeck and Kurt Rosenwinkel .

Among others, He has worked with: Nasheet Waits, Ambrose Akinmusire, Joe Chambers, Billy Hart, Fred Hersch, Gregory Porter, David Russel, Brad Shepik, David Gilmore, Pietro Tonolo, HR Big Band, Gabriele Mirabassi, Mike Richmond, Joe Hisaishi.

UGO ALUNNI
Born in Perugia, there he attended the Conservatory “F.Morlacchi” after which he investigated further the drums at the Collective School of Music in New York City.
He currently resides in Berlin where he attended the Jazz Institut under the guidance of John Hollenbeck, Kurt Rosenwinkel, Greg Cohen and David Friedman.
He has played with Rossano Emili, Perugia Jazz Orchestra, Pietro Tonolo, Joe Chambers, Dan Kinzelman, Alessandro Lanzoni, Phil Donkin, Uli Kempendorff, and many others.

DIESE WOCHE: 06. – 11. NOVEMBER 2018

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Dienstag, 06. Nov
Alles Wird Gut


Honich #1 – Berlin Release

Wir bringen euch das Magazin nach Berlin, damit ihr nicht extra nach Leipzig fahren müsst, auch wenn das mit dem FlixBus eigentlich sehr preiswert ist.

Es lesen: Clara Heinrich, Markus Streichardt, Johannes Plehn und Fanny Sorgo. Letztere mit Klavierbegleitung.

Kommt vorbei, wir freuen uns!

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Mittwoch, 07. Nov
Lisbeth Quartett


LISBETH QUARTETT

Charlotte Greve- Saxophon
Manuel Schmiedel – Piano
Marc Muellbauer – Bass
Moritz Baumgärtner – Schlagzeug

www.charlottegreve.de
https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=kQHIkocfkG0
https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=YlgCnXxwrAM

Lisbeth Quartett
There Is Only Make

2009 gegründet, seit 2012 paritätisch auf Berlin und New York verteilt, wurde das Lisbeth Quartett für seine zweite CD Constant Travellers mit einem Jazz-Echo als Newcomer des Jahres ausgezeichnet. Der Nachfolger Framed Frequencies (01/2014) erhielt auch international viel Lob, das folgende Live-Album dokumentierte die Spiel- und Improvisationsfreude der Band auf der Bühne.

Am 27. Oktober 2017 erscheint There Is Only Make. „Das neue Album ist mehr aus dem Bandprozess heraus entstanden als unsere früheren Studioproduktionen. Vor den Aufnahmen haben wir die Stücke in vielen Konzerten gemeinsam ausformuliert“, sagt Bandleaderin Charlotte Greve. Sie vergleicht den Prozess mit einem Maler, der nach und nach Details und Tiefe seines Bildes entwickelt. Das Ergebnis sind vielschichtige Stücke, die zwischen ruhigen Passagen und kräftigen Steigerungen oszillieren. Melodische Bögen und klare Formen, subtiles Zusammenspiel und moderne Haltung zeigen Gestaltungswillen und Charakter. Greves hintergründige, teils lyrische Kompositionen sind im besten Sinne zeitlos, vereinen Tiefgang, unaufdringliche Leichtigkeit und weite Spannungsbögen.

Natürlich steht Charlotte Greves Alt-Saxophon im Zentrum. Ihr leuchtender, schwebender Ton, die klaren bis verschlungenen Modulationen werden von ihren profilierten Partnern beflügelt. Marc Muellbauers distinguierte Basslinien sind viel mehr als nur Grundierung, Pianist Manuel Schmiedel kreiert phantasievolle Panoramen und Soli, Moritz Baumgärtners unkonventionelles, klangvoll-dynamisches Schlagzeugspiel befeuert rhythmische Finessen. Aus all dem entsteht der innige, pointierte Sound des Lisbeth Quartetts.

English Version

Lisbeth Quartett
There Is Only Make

Founded in 2009 and divided equally between Berlin and New York since 2012, the Lisbeth Quartett was awarded a Jazz-Echo as newcomer of the year for its second CD Constant Travellers. The follow-up Framed Frequencies (Jan 2014) was also highly acclaimed internationally and the following live-album documents the band’s joy of playing and improvising on stage.

October 27th, 2017 is the release of There Is Only Make. “The new album was developed more from a band process than our earlier studio productions. Before we recorded, we carried the pieces with us for a longer time and performed them in many concerts together,” bandleader Charlotte Greve says. She compares the process to that of a painter, who develops the details and depth of his picture bit by bit. The result is multi-faceted pieces that oscillate between quiet passages and vigorous intensification. Melodic lines and clear forms, subtle interplay and a modern approach demonstrate creative drive and strength of character. Greve’s profound, partly lyrical compositions are timeless in the best sense and unite depth, unobtrusive lightness and long arcs of suspense.

Of course Charlotte Greve’s alto saxophone is at the center of attention. Her vibrant, floating saxophone tone and the sometimes clear, sometimes convoluted modulations are supported by her prominent partners. Marc Muelbauer’s distinguished bass lines are more than just a foundation, pianist Manuel Schmiedel creates imaginative panoramas and solos and Moritz Baumgärtner’s unconventional, sonorous and dynamic drumming fuels rhythmic finesse. All of this together develops the intimate and genuine sound of the Lisbeth Quartett.

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Donnerstag, 08. Nov
Mifrás


Markus Ehrlich – Saxophon
Nils Marquardt – Posaune
Paul Kleber – Bass
Tom Dayan – Schlagzeug und Kompositionen

http://www.tomdayan.com/mifras/
https://www.youtube.com/watch?v=la0B0XH9-F4

Seit über 4 Jahren spielt Mifrás regelmäßig im Donau und freut sich auf neue und bekannte Gesichte und Ohren.
Lange Strukturen und kurze Stücke, zwischen grooves und Ostinati und immer mit vollem Herzen und viel Freiheit.

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Freitag, 09. Nov
Fabiana Striffler & Quique Sinesi – Mahagoni


Fabiana Striffler & Quique Sinesi “Mahagoni”
Fabiana – violin, mandolin
Quique – guitar, charango

Their new album “Mahagoni” is nominated in the category “Best Album 2018″ by Deutschlandfunk Kultur.

https://www.youtube.com/watch?v=GdAYYHV2qYE

After the release tour last year the duo comes together again, for a concert at our beloved Donau115, before going on tour again this year.
Listen:
https://open.spotify.com/album/53dbMb1dKwU4O0WIlGwLR4

***
“…Ein gemeinsamer Atem, ein funkelndes musikalisches Kleinod, welches von den ersten Klängen an gefangen nimmt.” Jazz Podium

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„Das Album „Mahagoni“ der jungen Violinistin Fabiana Striffler, zusammen mit dem Gitarrenvirtuosen Quique Sinesi hat einen magischen Sog und man spürt, hier haben sich zwei Seelen getroffen die in Resonanz gehen; sozusagen von Herz zu Herz…” NDR

***
“Wunderbar, das neue Album der Violinistin und Komponistin Fabiana Striffler zusammen mit dem argentinischen Gitarristen Quique Sinesi.” Deutschlandfunk Kultur, Manuela Krause

www.fabianastriffler.com
http://sinesimusic.com/

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Samstag, 10. Nov
Tobias Christl – Wildern (Trio)


Tobias Christl – voice, keyboard
Dan Peter Sundland – bass
Daniel Schröteler – drums
Guest: Cansu Tanrikulu – Voice

https://www.youtube.com/watch?v=W2QbWdjFqeQ
https://www.youtube.com/watch?v=iPq0NkkN33Y
www.tobias-christl.de

Die Band WILDERN entwickelt Musik ganz selbstverständlich aus der Summe aller persönlichen Einflüsse und Eindrücke, egal aus welcher Richtung. Und der Lust, aus diesen etwas Eigenes zu erschaffen und neue Räume zu betreten.

WILDERN nimmt sich Pop-Vorlagen von Größen wie Sam Cooke, Prince oder Rio Reiser. Mit hörbarer Freude am Dekonstruieren, Abreißen und Umbauen entsteht hier wirklich neue Musik, reich an Ecken und Kanten, Kontrasten, Brüchen und unerwarteten Wendungen. Eine berauschende Reise in den Free Jazz und zurück, immer auf der Basis von unikaten und unverwechselbaren Arrangements. Zugleich bleibt die Seele der Songs erhalten, je nach Betrachtungsweise könnte man sagen: sie wird freigelegt.

Der Trieb ist reißerisch und möchte nicht gezähmt werden – Wildern!

„Eine alle Genres überschreitende Musikvision.“
– Süddeutsche Zeitung

„Ein intelligenter Hörspaß, der bekannte Melodien und Songs in ein völlig neues Licht rückt.“
– Jazzthing

„Tobias Christl ist eine Rarität, ein Sänger, den es so im deutschen Jazz noch nicht gab.“
– SR 2

Tobias Christl wurde 2015 in der Kategorie Sänger national für den Echo Jazz, und 2013 mit seiner Band Wildern für den Bremer Jazzpreis nominiert.

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Sonntag, 11. Nov
Jake Bellissimo / Forrest Moody


Join us for an evening of songs, stories, and good vibes!

11.11
20UHR

Featuring:

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Jake Bellissimo (fka gay angel)

jakebellissimo.bandcamp.com
gayangel.bandcamp.com

The latest solo release from Jake Bellissimo without the gay angel monicker (“The Good We’ve Sewn”) explores the difference between happiness and fulfillment, using moments of learning as a springboard to create sound worlds that are just as intimate as they are bombastic and just as realistic as they are optimistic.

The Good We’ve Sewn was released on the Italy-based We Were Never Being Boring (wwnbb.net) on October 20th, 2017. You can find the music video for the single “Independence Day” here: https://bit.ly/2mIu0SM

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Forrest Moody

DIESE WOCHE: 24. – 27. OKTOBER 2018

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Mittwoch, 24. Oktober
Brazulka

Tarcísio Santos – Gitarre
Paul Andrew – Saxophon

https://www.youtube.com/watch?v=fv4nYJIbyPk
https://www.youtube.com/watch?v=pd3dUr_SCDc
https://www.facebook.com/brazulka/?fb_dtsg_ag=AdxMBBdi_gqTygcuh1MOGYgZNmBmwhGIFeUD_NVz1fTTbg%3AAdxL3Ji2h6saCKRdK24NVwQDkNhecaemMQiBZOINiqil1g

Brasilianische Rhythmen und fließende Melodien gepaart mit modernem Jazz und groovigem Soul, und das ganz ohne Schlagzeug oder Percussion. Das Ergebnis dieser interkulturellen Begegnung von Paul Andrew (Sax/DE) und Tarcísio Santos (Git/BR) weiß, sein Publikum in Staunen und Träumen zu versetzen und mit genügend positiver Energie zu versorgen.
Die beiden Musiker und Komponisten spielen gemischt selbst erschaffene Werke oder interpretieren die Musik Dritter auf ihre eigene Art und Weise. Tarcísio Santos aus Salvador da Bahia, Brasilien und Paul Andrew, in Deutschland geboren und aufgewachsen, lernten sich in der ehemaligen Brasilianischen Hauptstadt kennen und spielten dort bereits viele Konzerte in Jazzclubs, Bars oder als Session-Opener. Die perfekte gegenseitige Ergänzung der musikalischen Wurzeln und Vorlieben führt zu einer reibungslosen Verschmelzung der beiden Welten. Lassen Sie sich von der brasilianischen Leichtigkeit, der gelassenen Jazz-Atmosphäre und der Leidenschaft zur Musik mitreißen und begeistern.

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Donnerstag, 25. Oktober
Markus Ehrlichs Flexible Eingreiftruppe

Mette Nadja Hansen – voc
Markus Ehrlich – sax
Christian von der Goltz – pno
Tom Berkmann – bass
Fabian Rösch – drums

An diesem Abend stößt die wundervolle Sängerin Mette Nadja Hansen zu Markus Ehrlichs Flexibler Eingreiftruppe. Wenngleich dies nicht die erste musikalische Zusammenkunft ist, so befindet sich die gemeinsame Arbeit noch in der Frühphase. Und mit Christian von der Goltz am Piano, Tom Berkmann am Kontrabass und Fabian Rösch am Schlagzeug ist eine erstklassige Rhythm-Section mit von der Partie.
Lasst euch diesen spannenden Abend also nicht entgehen!!

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Freitag, 26. Oktober
Practically Married #9 feat. João Lopes Pereira

Practically Married + João Lopes Pereira

James and Declan have been ‘Practically Married’ since April 2015, a name proudly awarded to them due to their ability to spend time together almost every day with only minor frustrations, and the fact that they play almost every concert together. To honour and celebrate this, they are excited to be curating and performing a monthly concert series at the very special place where their relationship originally bloomed – Donau115! Since the honeymoon phase is over, each month in 2018 will feature a different special guest to spice things up. Come one come all!

Declan Forde – Piano
http://www.declanfordemusic.com/
James Banner – Bass
http://www.jamesbanner.com/
João Lopes Pereira – Drums
https://www.discogs.com/artist/4517789-Jo%C3%A3o-Lopes-Pereira

Practically Married are delighted to be joined again by drummer João Lopes Pereira from Lisbon!

https://www.youtube.com/watch?v=lyMaaXz-lac
https://soundcloud.com/james-banner/01-we-see

João is a Portuguese jazz drummer born in 1994 in Lisbon. He is currently a very active musician playing all over the world, and has worked with artists such as Jacob Sacks, Mário Laginha, Jose Carra, Albert Sanz, Jorge Rossy, Jeffery Davis, Chris Cheek, John Ellis, Pedro Moreira, Enrique Oliver, Perico Sambeat, Ricardo Toscano, Ernesto Aurignac, Maria João, Sara Serpa, André Fernandes, André Matos, Bruno Santos, Jaume Llombart, André Santos, Peter Bernstein, Demian Cabaud, Masa Kamaguchi, Nelson Cascais, Bernardo Moreira, João Hasselberg, DJ Foster, João Moreira, Gonçalo Marques, Félix Rossy, Vinnie Sperrazza, among others. He also works as a performer and composer for theatre plays and cinema, and co-leads Trio Jazz de Loulé with António Quintino and João Coelho, Floresta with Gonçalo Marques, André Santos and Demian Cabaud, Wild Bunch with Enrique Oliver, Jose Carra, Felix Rossy and Romeu Tristão and ¡GOLPE! with Goncalo Marques.

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Samstag, 27. Oktober
Own Your Bones

JONAS ENGEL- sax
KARLIS AUZINS – sax
DAVID HELM – bass
DOMINIK MAHNIG – drums

www.youtube.com/playlist?list=PLGrUAX47HUxbG1qNHrUfz3Qj_YbuOHNnH
www.youtube.com/playlist?list=PLGrUAX47HUxYWRuYSMHeot2Os8_QshceV
www.klaengrecords.de/de/cds/jonas-engel-own-your-bones-cd.html

In der deutsch-schweizerisch-lettischen Band OWN YOUR BONES vereinigen sich vier junge Musiker der europäischen Jazz- und Improvisationsszene. Ihre gemeinsame Arbeit in verschiedenen Projekten in Köln und Kopenhagen hat sie zusammengeführt und diese Einheit von Gleichgesinnten geschaffen. Wo Folklore auf UBahn, Älplermagronen auf Fjorde, Modern Creative auf Postkrautbop, Sannerz auf Willisau und Madona auf Weilburg stoßen, entsteht ein neues Gefühl von Heimat. Die Kompositionen und Spielweisen reflektieren Hintergründe und Musikeinflüsse der Protagonisten und formen die Atmosphäre im Augenblick durch versiertes Gedaddel, Improvisation und Kommunikation.

OWN YOUR BONES geben sich keinem ästhetischen, pädagogischen Humus hin, sondern schaffen persönliche Momente in Raum und Klang.

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Freitag, 26. – Samstag 27. Oktober
Workshop: Den Gesangshorizont erweitern

Workshop „Den Gesangshorizont erweitern” – (Für Anfänger – Fortgeschrittene)

Der Workshop läuft zwei Tage:
FR 15 – 18 UHR
SA 12 – 16 UHR

ES GIBT NOCH FREIE PLÄTZE!

In diesem Workshop geht es um den Ausbau stimmlicher Möglichkeiten im Kontext von Jazz und Pop.
Die Teilnehmer werden ermuntert, sich intensiv in musikalischer Sprache auszudrücken, sich neuen Einflüssen zu öffnen und somit frische Inspiration im Umgang mit eigenen Songs, Skizzen, Texten oder Arrangements zu bekommen: Wir öffnen, arrangieren, analysieren, experimentieren, improvisieren, komponieren, suchen und finden. Es gibt kein Genredenken, es wird auf einer Free Jazz-artigen Grundbasis musiziert.
Die Ziele sind, neue Inspiration im Umgang mit vokalen Mehrstimmigkeiten zu erhalten, das musikalische Repertoire der Sängerin/des Sängers über das Singen der Gesangsmelodie hinaus zu erweitern, sowie schöpferische Kraft und Ideenreichtum zu wecken, um neue Wege im Musikmachen gehen zu lernen.
Ebenfalls Teil des Workshops sind Effektgeräten/Pedals wie z.B. Loops, Delays, Reverb, Freeze, Distortion, mehrstimmiger Gesang sowie Grooves, Beats oder Bodypercussion.
Eigene Ideen/Skizzen/Arrangements sind gerne willkommen!

Fr, 26.10. 15-18h
Sa, 27.10. 12-16h
Preis für Teilnehmer: 60 Euro

ANMELDUNG unter:
tobi.christl@gmx.de
Tel: 01715165694

Mehr über Tobias Christl:
www.tobias-christl.de

Tobias Christl, geboren 1978 ist Stimmkünstler und Totalmusiker, Songwriter, Improvisator, Sprecher, Komponist und Initiator, spielt Klavier, Keyboards, Klarinette und Gitarre.
Er studierte Jazz-Gesang in u.a. New York, Köln und Würzburg.
Tobias Christl singt und spielt in zahlreichen Bands und Projekten und ist mit seiner großen stilistischen Bandbreite ein gefragter Bühnen- und Studiosänger für Jazz, Pop und experimentelle Musik. Seine aktuelles Projekt nennt sich WILDERN (ACT Music).
Er wurde 2015 für den Echo Jazz in der Kategorie Sänger national nominiert, 2012 für den Jazzpreis Bremen und den Jazzpreis Ingolstadt. Er ist Gewinner diverser internationaler A-Capella-Preise.
Tobias Christl arbeitete als Schauspieler, Sprecher und Musiker am Kölner Schauspielhaus, am Maxim Gorki Theater und produzierte Hörspiele für den RBB, DLF und den NDR.
Er arbeitete mit internationalen Größen wie Meredith Monk, Fred Frith, Eivind Aarset, John Hollenbeck, New York Voices oder Theo Bleckmann, spielte in vielen Ländern wie USA, Taiwan, Südkorea, Japan, Russland, Ägypten und trat u.a. in der Carnegie Hall, der Kölner Philharmonie und in wichtigen nationalen und internationalen Festivals und Jazzclubs auf.
Er unterrichtet Gesang an der UDK Berlin und an der Hochschule Osnabrück.

DIESE WOCHE: 17. – 20. OKTOBER

fbwocheok17

SA.20.OKT

FAR EAST TRIO

 

 

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Mittwoch, 17. Oktober
Tanrıkulu / Henkelhausen / Meyer / Henkel

Cansu Tanrıkulu – voc/electronics
Felix Henkelhausen – double bass
Bernhard Meyer – bass
Brad Henkel – trumpet

A night of improvised music featuring some of Berlin’s finest in a fresh combination brought together by Tanrıkulu.
www.aysecansutanrikulu.com

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Donnerstag, 18. Oktober
Ammoniaphone

Johannes Fink – Cello
Greg Cohen – Bass
Gerhard Gschlössl – Posaune
Moritz Baumgärtner – Drums

https://www.youtube.com/watch?v=H6P1IRjUJUo

Dadurch dass die Protagonisten mit so erstaunlich unterschiedlichen Musikgrössen wie Lee Konitz oder Seeed, Alexander von Schlippenbach oder Max Herre, Ornette Coleman und Tom Waits, Joachim Kühn, Bonaparte, Albert Mangelsdorff usw. zusammenspielten, scheinen Sie mit ihrer Formation eine Auflösung der dogmatischen Grenzen zu bewirken.
Sie ergötzen sich grooveunterlegt an der Schönheit des Klanges, athmosphärisch transzendental gestalten sie die Gegenwart. Zur genaueren Beschreibung schafft hier nur die Vielfältigkeit des musikalischen Ergebnisses, welches mit der reinigenden Renaturierung der verschiedenen Stilistiken einhergeht, Abhilfe.

War ,Ammoniaphone’ im einsetzenden Industriezeitalter noch als physisch heilendes Objekt kreiert, findet es sich nun als universelles Medium, geschaffen von vier Individualisten auf der Suche nach dem allumfassenden musikalischen Faktor wieder.

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Freitag, 19. Oktober
jazz bewegt: Jazz & Digitalisierung
18:30

Jazz Extended?

JAZZ & DIGITALISIERUNG

Jazz Extended?

Digitale Plattformen und Technologien verändern maßgeblich wie wir heute Musik produzieren, verbreiten und rezipieren.

Was bedeuten diese Veränderungen für die Jazzmusik und die MusikerInnen? Welchen Einfluss haben sie auf die Wertschätzung der Musik – auf Tonträgern oder im Stream? Ist die Produktion wirklich eine ganz andere? Öffnen sich neue musikwirtschaftliche Nischen? Neue ästhetische Räume? Und was schließlich macht diese Entwicklung mit dem Konzertmoment, dem gemeinsamen, physischen Erleben von Musik?

Wir laden euch ein, diese Fragen gemeinsam mit uns zu diskutieren!

Unsere Gesprächsgäste an diesem Abend:
Dr. Frédéric Döhl (Musik- und Rechtswissenschaft)
Bernhard Ludescher (Piano)
Mathias Ruppnig (Schlagzeug)
Carsten Wernicke (Musikwissenschaft, Kulturmanagement, Soziologie)
Moderation Lisa Andersohn (Donau115)

Im Anschluss an die Diskussion werden die Musiker Bernhard Ludescher und Mathias Ruppnig mit ihrer Band Loktor Extended eine andere Ebene der Reflexion öffnen: “ganz im Sinne der elektro-akustischen Befreiung des Jazz vom Purismus der Ewiggestrigen”.

https://www.facebook.com/events/428749300982797/

Mehr Informationen zu unseren Gästen:

Frédéric Döhl
Geboren 1978 in Clausthal-Zellerfeld, Studium der Musikwissenschaft, Vergleichenden Musikwissenschaft und Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Promotion (2008) und Habilitation (2015) in der Musikwissenschaft.
2007-2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin (SFB 626)
Seit 2015 an der Technischen Universität Dortmund (Musikjournalismus) und seit 2018 als Strategiereferent für Digital Humanities bei der Deutschen Nationalbibliothek.
Tätigkeits-, Forschungs- und Lehrschwerpunkte in den Bereichen Adaption Studies, Genretheorie und -geschichte, Digital Humanities, Musikjournalismus/-vermittlung und Musikurheber- und Medienrecht.

Bernhard Ludescher
Bernhard Ludescher studierte Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Schon früh setzte er einen Schwerpunkt auf Produktion und elektronische Klangerzeugung, den er durch Unterricht bei Uli Rennert vertiefen konnte. Zu seinen laufenden Projekten zählen insbesondere die 2013 gegründete Fusion- Band Loktor, die 2014 mit dem Joe Zawinul Preis ausgezeichnet wurde und deren Debüt-CD im Jänner 2015 unter dem Namen Loktor of Heaven beim Label Session Work Records erschien. Seit 2009 ist er auch das jüngste Mitglied bei Piano ART Venture.

Mathias Ruppnig
Mathias Ruppnig studierte Jazz-Schlagzeug und Instrumental- und Gesangspädagogik an der Kunstuniversität Graz. 2012 veröffentlichte er erfolgreich sein Debütalbum als Komponist: „square“. 2014 schloss er sein Masterstudium mit Auszeichnung ab. Neben vielseitigen Bandprojekten organisiert er seit 2016 eine monatliche Konzertreihe im Donau115.

Carsten Wernicke
Carsten Wernicke hat Musikwissenschaft, Kulturmanagement und Soziologie an der HfM Weimar und Uni Jena studiert und arbeitet zurzeit im BMBF-geförderten Forschungsteilprojekt „Musikalische Interface-Designs. Augmentierte Kreativität und Konnektivität“ (MIDAKuK-TP2) an der Leuphana Universität Lüneburg. Für das Projekt wurden Berliner Musiker*innen und Instrumentalpadagog*innen mit digital-materiellen „MusikmachDingen“ (Johannes Ismaiel-Wendt) wie dem ROLI Songmaker Kit, Linnstrument oder auch dem aFrame auf Leihbasis ausgestattet.
Damit soll in Erfahrung gebracht werden, welche körperlichen, sinnlichen, ästhetischen, sozialen und kulturellen Effekte diese Geräte im Zusammenspiel mit den dazu gelieferten Softwares auf gegenwärtige Berufspraxen und kreative Prozesse haben.

20:30
Loktor Extended

Bernhard Ludescher, keys
Mathias Ruppnig, drums
Richard Müller, bass
Sven Ziebarth, Sax

http://www.bernhardludescher.com/index.php/mus#Loktor

“Loktor – Fusion revisited.�Was Bernhard Ludescher und seine Partner antreibt, ist die Freude am Groove, die Lust an der Improvisation. Ganz im Sinne der elektro- akustischen Befreiung des Jazz vom Purismus der Ewiggestrigen werden hier vertrackte Rhythmen spielerisch und leicht präsentiert, wird herrlich unkonventionell interagiert – und eines verliert Loktor nie aus den Augen und Ohren: den natürlichen Fluss der Musik, und damit den Zuhörer mit auf die gemeinsame Reise zu nehmen.”

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Samstag, 20. Oktober
Far East Trio

FDeclan Forde (piano)
Sidney Werner (bass)
Aidan Lowe (drums)

https://www.youtube.com/watch?v=an4yQZ04XDs

The Far East Trio are Declan Forde, Sidney Werner and Aidan Lowe: three close friends from across the globe uniting to perform their favourite long-forgotten gems from the Great American Songbook. The Trio reinterpret some of the best kept secrets of composers including Duke Ellington, Fats Waller and Thelonious Monk with joy and good humour, performing swinging repertoire from the 1920’s-50’s with youthful energy and a sense of fun.